Mahnwache für die Aufnahme von Geflüchteten

Seit vielen Jahren setzt sich Amnesty Leipzig im Rahmen von Amnesty International Kampagnen auf Grundlage der Genfer Flüchtlingskonvention für eine humane europäische und deutsche Asylpolitik sowie sichere Fluchtwege ein.

Am Samstag, den 08.05.2021, fand auf dem Opernplatz in Leipzig eine 26 Stunden Mahnwache samt Kundgebung und Plakataktionen statt. Die internationale zivilgesellschaftliche Bewegung „Seebrücke“ rief unter dem Motto #Evacuate Now (Übersetzung: Evakuiert jetzt) dazu auf, die Lager an den EU-Außengrenzen, in denen menschenunwürdige Bedingungen herrschen, zu schließen und die Geflüchteten von dort in allen Ländern der EU aufzunehmen.

In Deutschland allein haben sich 142 Kommunen und Städte bereit erklärt als „sicherer Hafen“ Menschen in Not aufzunehmen. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie wurde dazu aufgerufen mehr denn je solidarisch zu handeln und jene zu unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Der Fokus lag dabei besonders auf den Menschen, die auch schon vor Corona entrechtet, diskriminiert und marginalisiert wurden: Geflüchtete Menschen, Menschen an den Grenzen und in den unmenschlichen Lagern in Griechenland, Bosnien und Herzegowina sowie Libyen.

Mehr Informationen sind hier zu finden: z.B. www.amnesty.de/allgemein/pressemitteilung/griechenland-griechenland-muss-genfer-fluechtlingskonvention.

Die Amnesty International Stadtgruppe Leipzig war mit dabei um eine sofortige Evakuierung der Lager zu fordern. Außerdem händigten wir, unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen, Petitionen zu den „El-Hiblu 3“ aus. Hier ist ein informatives Video vom Amnesty Briefmaraton 2020, in dem wir den Fall der „El Hiblu 3“ kurz vorstellen: www.youtube.com/watch?v=830XzOTE66s&t=22s

Sei auch du dabei und unterstütze die aktuelle Petition zu den El Hiblu 3: www.amnesty.de/informieren/aktuell/malta-el-hiblu-3-gerechtigkeit-seenotrettung

 

15. Mai 2021