„Meine Kunst soll im kleinen Stadtteil im Osten von Leipzig etwas bewegen“

Es ist besser, eine Kerze anzuzünden, als die Dunkelheit zu beklagen!

Im Rahmen unseres Aktionsprogrammes zu den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen haben wir durch Künstlerin @zibayo_ ein dauerhaftes Amnesty-Kunstwerk in Mölkau, einem kleineren Stadtteil im Leipziger Osten, umsetzen dürfen. Zibayo, die das gesamte Wochenende auf einem Hebepodest an dieser Hauswand zugebracht hat, erklärt zu ihrem Werk:

„Parallel zum Enstehungsprozess gingen dieses Wochenende fast 40.000 Menschen bei #unteilbar in Dresden auf die Straßen. Genau diese Verbundenheit und den Zusammenhalt möchte ich auf dieser Fläche von knapp 80qm ausdrücken. Die Bewegung von Amnesty ist eine starke und ich möchte es nicht missen, meinen Beitrag dazu zu leisten. Meine Kunst soll im kleinen Stadtteil im Osten von Leipzig etwas bewegen, ein klares Statement für Offenheit und Diversität markieren und die Bewegung von Amnesty unterstützen. Kunst ist Politik! Wenn nicht die Kunst Politik macht, wer dann?

Wir sagen DANKE für die atemberaubende Umsetzung dieses Projektes! Der letzte Schliff des Kunstwerks – der begleitende Amnesty Spruch – folgt noch in den nächsten Tagen. Kommt gern vorbei – und miteinander ins Gespräch! Zibayo hatte bereits jede Menge interessante Begegnungen während der Arbeit und wir sind auch ab und an mit Infomaterial vor Ort.

Gerade jetzt ist es essentiell, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein positives Zeichen, das von Zusammenhalt und Empathie zeugt, zu setzen – wortwörtlich. Das Kunstwerk bringt die Quintessenz unserer Bewegung pointiert zum Ausdruck: wir Menschen sind nicht gleich, sehen nicht gleich aus, ticken nicht gleich. Unsere Menschenrechte gelten aber für ALLE gleichermaßen. Immer. Überall. Für JederMensch.

Mach dein X auch zur Landtagswahl bei den Menschenrechten!

Auch unsere Amnesty Sprecherin für Sachsen hat kürzlich ein Interview zu den LTW gegeben. Lies, was Angela zu sagen hat: hier!

15. September 2019